Montag, 24. Februar 2014

Rezension Phoenix von Jan Aalbach




  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch


  • Kurzbeschreibung: Die gefährlichste Substanz der Welt. Ein undurchsichtiger Milliardär, der sie um jeden Preis in seinen Besitz bringen will. Und nur ein einziger Mensch, der die uralte Rezeptur entschlüsseln kann – der Meisterkoch Elias Meerbaum. Sein Auftrag führt Elias über die Grenzen der Wissenschaft hinaus ins Reich des Verbotenen ... Als er die Einladung des verschrobenen Milliardärs Bromberg zum Abendessen erhält, weiß Elias Meerbaum noch nicht, was ihn erwartet. Elias ist Meisterkoch und berühmt für seinen untrüglichen Geschmackssinn, und genau deshalb braucht Bromberg ihn. Denn er sucht nach der legendären Asche des Phoenix, einer Substanz unvorstellbarer Kraft, deren uralte Rezeptur nur jemand entschlüsseln kann, der die seltensten Kräuter und merkwürdigsten Zutaten kennt – jemand wie Elias. Doch dieser erkennt bald, dass Bromberg noch andere Ziele verfolgt und dass sich hinter der Asche des Phoenix ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes verbirgt ...


    Meine Meinung:
    Achtung Dan Brown, Jan Aalbach macht dir gewaltig Konkurrenz. Selten verflogen so schnell die 500 Seiten eines Thrillers, die ich ja sonst sowieso nie lese. Elias Meerbaum ist ein anerkannter Meisterkoch, der mit seinem Geruchssinn jede Zutat eines Gerichtes erriechen kann. Eines Tages lernt Elias Herrn von Bromberg kennen, welcher ihm aufträgt das Unsterblichkeitselixier zu beschaffen, welches aus 5 zu erratenden Zutaten herzustellen ist, da von Bromberg bald sterben wird. Durch einen etwas anderen Mückenangriff, lernt er die Ärztin Xi kennen, welche ihn auf Malaria untersucht. Augenscheinlich an Malaria erkrankt, was bald tödlich zu enden scheint, stimmt Elias Herrn von Bromberg zu und macht sich auf die Suche nach den 5 Zutaten für das Elixir.

    Oh ich liebe solche Geschichten, wo der Protagonist durch die Welt reist und in tiefen, alten und ziemlich verrotteten Gräbern nach uralten Reliquien und Pflanzen sucht. Diese Reise ist zweifellos aufregend und gibt dem Leser kaum Zeit zum Luft zu holen. Kaum ist eine Zutat gefunden, wird auch schon ins Flugzeug gestiegen und sich auf die Suche nach der nächsten gemacht. Dabei trifft Elias auf so unterschiedliche Kulturen, Völker und Sitten, dass es mir echt ein Rätsel ist, dass er mit allen kommunizieren kann und sich mit den Gebräuchen auskennt. Das Besondere ist, dass Elias der Schlüssel zu etwas zu sein scheint, wovon weder er noch der Leser etwas erfährt, bis ganz zum Schluss. Das macht es unheimlich spannend.

    Etwas schwierig und in der Vielzahl auch etwas nervig waren die vielen Fremdwörter und ausländischen Begriffe, die man gar nicht alle verstehen, aufnehmen oder wissen konnte. Da gab es Passagen, bei denen ich dann gänzlich aufgegeben und den Faden verloren hatte. Einiges wurde nicht richtig erklärt und es war nicht möglich das ganze Wissen einzusaugen und verständlich zu verarbeiten. Der Autor könnte mir da sonstigen "Müll" erzählen, aber schon allein weil alles so arabisch oder chinesisch klingt, klingt es interessant und glaubwürdig. Ich kann es eh nicht nachprüfen. ;) Der Autor meinte im Nachtrag allerdings, dass gewisse Dinge erdacht waren; es ist halt auch nur ein Roman.

    Zu Beginn etwas komisch, aber richtig aufregend waren die eingeführten Fantasy-Elemente. Ich will nichts vorweg nehmen, aber auch ein begeisterter Fantasy-Leser findet hier seinen Spaß mit übernatürlichen Wesen und Kräften, die mir zuerst schleierhaft vorkamen, dann aber im Verlauf der Geschichte schon ihren Sinn ergeben haben. Die Charaktere ergaben mit steigender Seitenanzahl ebenfalls ihren Sinn und entwickelten sich persönlich weiter. Das viele dazugewonnene Wissen machte sie reifer und sie begannen zu verstehen.

    Fazit                                                                                                                                                               

    "Phoenix" war für mich eine unglaubliche und spannende Reise durch die ganze Welt auf der Suche nach den Zutaten für das Unsterblichkeitselixir. Der gekonnte Einsatz und die Nutzung von geschichtlichen, mythischen und Fantasy-Elementen machte diese Reise zu einem wahren Abenteuerritt. 5/5 Punkte.

    Danke Piper !

    Kommentare:

    1. Thriller sind ja nicht so meins, aber schön, dass er dir gefallen hat! Wie weit bist du denn mit "Spinnenkuss" und wie findest du es bisher?

      LG
      Nazurka

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      1. Hey, ja meins eigentlich auch nicht. Und das ist auch der erste der mich begeistern konnte.
        Ich habs shcon im Januar gelesen aber keine Rezension verfasst. Kann aber gerne noch eine schreiben wenn du willst. ;)

        LG. :)

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