Samstag, 10. Mai 2014

Rezension Arclight 01: Niemand überlebt die Dunkelheit von Josin L. McQuein






  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (3. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • Reihe: Ja  |  Teil 1 von 2
  • Originaltitel: Arclight

  • Kurzbeschreibung: Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!


    Meine Meinung:
    Arclight war für mich ein Buch, in dem die Ereignisse ziemlich schwer vorstellbar waren. Zunächst einmal lebt die dortige Gesellschaft in dem Arclight. Ein Ort, umgeben von Lichtquellen, da im Dunkeln die sogenannten Blassen hausen und die Menschen anzugreifen versuchen. Einen Blassen zu beschreiben ist ziemlich schwer und auch nicht so präzise umschrieben worden, was ich echt schade fand. Sie sind schon irgendwo Menschen, vertragen aber kein Licht und sind umgeben von Fetzen. Besser kann ich es leider auch nicht beschreiben.

    Die Menschen im Arclight haben unheimliche Angst vor den Blassen, wissen aber auch nicht viel von ihnen. Marina kam über das Dunkel und das Grau, die Zone zwischen dem Dunkel und dem Arclight, in die Gesellschaft. Allerdings hat sie überhaupt keine Erinnerung an irgendwas und geht deswegen sehr neutral an alle Dinge ran. Sowohl an die Vorgehensweisen im Arclight als auch hinsichtlich der Blassen. Als es irgendwann ein Blasser ins Arclight schafft, gerät so vieles aus den Fugen und wird in neues Licht gerückt. Diese Perspektive und Handlung hat mir gut gefallen, da die Komik des Lichtes und der Dunkelheit eben nicht so ist, wie sie den Jugendlichen vorgegaukelt wird. Die Welt besteht eben nicht nur aus Schwarz und Weiß.

    Was mich am meisten gestört hat, waren die fehlenden Erklärungen und Beschreibungen. Wie schon erwähnt, kann ich mir die Blassen kaum vorstellen, aber auch Handlungen liefen so konfus und durcheinander ab, dass ich oft zurückblättern oder mehrmals lesen musste. Des Weiteren verschwindet diese riesen große Angst vor den Blassen auf so plötzliche Weise und die Menschen aus dem Arclight reden irgendwann einfach so mit den Blassen. Das ging mir echt zu schnell und hätte einige Erklärungen benötigt.

    Die Geschichte und die Idee an sich sind gut und auch die Hintergründe nachvollziehbar, aber die Autorin hat sich mit der Umsetzung echt schwer getan. Personen, die vorher nur einmal kurz erwähnt wurden, haben sich ein paar Hundert Seiten später eingemischt und waren wichtig, obwohl man fast gar nichts über sie wusste. Das zog natürlich auch an der Spannung und hat alles ein wenig schleifen lassen.

    Fazit                                                                                                                                                                       

    "Arclight: Niemand überlebt die Dunkelheit" fordert vom Leser eine unheimlich starke Vorstellungskraft, da viele Dinge einfach zu grob und konfus beschrieben werden. Zu schnelle Handlungsverläufe verhindern eine aufregende Spannungskurve. Die Idee ist gut, aber es hapert an der Umsetzung. 3/5 Punkte.

    Danke Ink !

    Kommentare:

    1. Hast du schön geschrieben, auch wenn es mich nicht anspricht....:)

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      1. Danke dir. Jap ist nicht jedermanns Sache. ;)

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    2. Mich hatte es auch nicht so überzeugt. Schön geschrieben. Der zweite Teil wird trotzdem von mir gelesen, weil ich schon neugierig geworden bin. =D

      Liebe Grüße
      Katie

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      1. Ja vielleicht lese ich den zweiten auch. Muss ich mal gucken. :)
        Liebe Grüße

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    3. Es ist eigentlich schade, dass so viele Blogger eine doch recht verhaltene Meinung von dem Buch haben. Es klang so vielversprechend, aber nach all dem lasse ich wohl lieber die Finger von dem Buch. Ist es eigentlich in sich abgeschlossen?

      Liebe Grüße
      Sarah

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      1. Ja, kommt nicht so gut an, das habe ich auch schon gemerkt. Mh. Klang wohl im Klappentext zu gut.
        Der Band ist in sich abgeschlossen, aber es gibt eine Fortsetzung, sofern ich das richtig recherchiert habe. Also 1 auf jeden Fall.
        LG, Liss

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    4. Hallo Liss,

      einige Erklärungen gab es ja schon. Ich fühlte mich beim Lesen allerdings wirklich so, als ob ich nicht von der Stelle komme und immer wieder am Anfang stehe. Kann deine Meinung gut nachvollziehen!

      LG

      Kay

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      1. Ja klar ein paar gab's natürlich. Aber nicht so gut zum nachvollziehen, irgendwie.
        Ja da hast du recht.
        LG. :))

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    5. Hi Liss,

      na dann warten wir mal auf die Fortsetzung ;-)

      LG

      Kay

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    6. Hm...ja schade. Tolle Ideen gibt es viele, aber wenn die Umsetzung nicht stimmt, dann nützt das alles nichts. Ich schiebe das Buch wohl mal runter von der Wunschliste und rauf auf die "Vielleicht/So der Zufall es will"-Liste. Wenn's mir übern Weg hoppelt, lese ich es vielleicht - wenn nicht, scheint es nicht der größte Verlust zu sein ;)

      LG

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      1. Jap, da hast du Recht. Vielleicht wird ja der 2. Band richtig toll, dann kannst du es immer noch lesen, hihi. :)

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